Teams aus Bonn holen sich den Sieg: Das große Finale von „zdi-Space Adventures“

Die Spannung liegt spürbar in der Luft, als sich die Teams ein letztes Mal über ihre Roboter beugen. Programme werden geprüft, ein letzter Probedurchlauf. Dann geht es los.

Beim großen Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 treffen die besten Teams aus NRW aufeinander – und schicken ihre selbst gebauten Roboter auf eine Reise durch das Weltall. Unter dem Motto „zdi-Space Adventures“ navigieren sie über die Wettkampfmatte, lösen Aufgaben auf fernen Planeten und meistern Herausforderungen auf der Raumstation.

Das passt perfekt zum diesjährigen Jahresthema von zdi.NRW: „Mission All“. Denn hier geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Frage, wie möglichst viele junge Menschen Teil dieser Mission werden können.

Eine große Gruppe von Kindern und Erwachsenen trägt Medaillen und posiert nach einem Wettkampf oder einer Veranstaltung in einer Turnhalle.
19 Teams aus NRW kamen für das Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 zusammen. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Teamgeist, Technik und Zukunft

Was das Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 besonders macht: Die Teams zeigen, wie viel Kreativität, Teamarbeit und Durchhaltevermögen in ihren Projekten steckt. Viele von ihnen haben monatelang gearbeitet, ausprobiert und verbessert – und wachsen am Finaltag über sich hinaus.

Die Aufgaben haben dabei in diesem Jahr einen klaren Bezug zur Raumfahrt: Zunächst noch auf der Erde machen die Roboter eine Rakete startbereit und sorgen dafür, dass ein Schulbus voller Schüler:innen einen besonderen außerschulischen Lernort erreichen kann: Eine Sternwarte.

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Weiter geht es ins Weltall, wo Trümmerteile eingesammelt werden und mit Satelliten kommuniziert wird. In der Raumstation stellen die Roboter Umweltbeobachtungen an und führen Experimente in der Schwerelosigkeit durch. Schließlich wird ein Rover auf einen fremden Planeten gebracht und Proben gesammelt. Die Aufgaben spiegeln gut die aktuellen Herausforderungen in der Raumfahrt wieder.

Zwei Jungen knien auf dem Boden einer Turnhalle und beobachten einen LEGO-Roboter, der auf einer Wettkampfmatte steht, umgeben von verschiedenen LEGO-Konstruktionen und -Teilen. Im Hintergrund sind grüne Tribünen und andere Teilnehmer zu sehen.
Mit einem Kran sammelt der Roboter Proben ein. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel
Zwei Kinder tragen orangefarbene T-Shirts und bauen auf einer Matte in einer Turnhalle ein buntes LEGO-Modell zusammen. Im Hintergrund sind weitere Kinder und Erwachsene zu sehen.
Die Rakete wird zur Startrampe gebracht, um ins Weltall abheben zu können. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel
Zwei Kinder in blauen Hemden und Mützen sitzen auf dem Boden einer Turnhalle. Sie sind damit beschäftigt, auf einer Wettkampfmatte LEGO-Konstruktionen zu bauen und anzuordnen.
Der Schulbus auf dem Weg zur Sternwarte. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel
Zwei Schüler knien neben einer Matte für einen Robotikwettbewerb. Sie konzentrieren sich auf LEGO-Modelle und einen Roboter, während andere im Hintergrund in einer Turnhalle zuschauen.
Treibstoff für die Rakete darf nicht fehlen. Auch er wird zur Startrampe transportiert. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Teamgeist und Kreativität machen die Teams aus

Zwar erhalten alle Teams die gleichen Lego®-Baukästen, um ihre Roboter zu erstellen. Wie genau sie die Roboter bauen und programmieren, um die unterschiedlichen Herausforderungen zu meistern, ist ihnen überlassen. Entsprechend unterschiedliche Herangehensweisen gibt es auch: von ausgeklügelten Hebel-Mechanismen bis hin zu filigranen Greifkränen.

Ein Coach betont: „Das Team macht alles selbst, wir Coaches sind da kaum involviert. Das Team hat einen eigenen Schlüssel zum Robotik-Raum der Schule und kann dort selbstständig tüfteln. Die haben sogar freiwillig ihre Pfingsferien dort verbracht!”

Wie viel Leidenschaft die Teams mit zum Wettbewerb bringen sieht man auch an den engagierten Unterstützer:innen, die die Zweierteams an den Matten anfeuern und mitfiebern.

Vier Personen sitzen auf grünen Stadion-Sitzen. Eine Person hält ein selbstgemachtes Schild mit deutschem Text hoch. Sie alle verfolgen eine Veranstaltung.
Sogar bunte Fan-Schilder wurden zum Anfeuern der Teams mitgebracht. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel
Auch wenn nur zwei Team-Mitglieder bei den Finaldurchläufen direkt an der Matte sind – das ganze Team fiebert am Rand mit. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Das sind die Gewinner:innen 2026

Ein besonderer Moment des Tages ist die feierliche Sieger:innenehrung: Die Preise werden von Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, überreicht. Sie würdigt das Engagement der Teams und betont in ihren Worten, wie wichtig solche Wettbewerbe sind, um junge Menschen für Zukunftsthemen zu begeistern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Grundschulen

1. Platz
Eine Gruppe von Kindern und zwei Erwachsene stehen bei einem Robotikwettbewerb vor einem Veranstaltungsbanner. Sie feiern mit Medaillen und einem Pokal.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

RoBots
KGS Rochusschule
Bonn

2. Platz
Kinder und Erwachsene in orangefarbenen T-Shirts stehen gemeinsam auf dem Boden einer Turnhalle. Sie halten Medaillen, Urkunden und Roboter in den Händen, während sie vor Bannern mit wissenschaftlichen Motiven in der Halle posieren.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Droidenkids
Grundschule Josef
Paderborn

3. Platz
Eine Gruppe von Kindern und zwei Erwachsene befinden sich in einem Raum und posieren mit Medaillen, einer Urkunde und einem kleinen Roboter. Sie stehen vor Bannern des zdi-Roboterwettbewerbs Nordrhein-Westfalen.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

M1N1C0D3S
AHF Grundschule
Lage

Weiterführende Schulen

1. Platz
Fünf Schüler mit Medaillen und ein Erwachsener posieren bei einem Robotikwettbewerb. Sie stehen neben einem Pokal, einem Roboter und einer Urkunde.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Elektrokarategranatäpfel
Aloisiuskolleg
Bonn

2. Platz
Eine Gruppe junger Menschen, die Medaillen tragen und einheitliche T-Shirts anhaben, steht in einem Raum zusammen mit einer Frau und zwei Männern. Vor den Bannern eines Robotikwettbewerbs halten sie einen Pokal, eine Urkunde und ein Modell in den Händen.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Couven Bots III
Couven Gymnasium
Aachen

3. Platz
Schüler und Erwachsene befinden sich in einem Raum und posieren bei einem Robotikwettbewerb mit Medaillen, Urkunden und einem Pokal.
Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

Couven Bots II
Couven Gymnasium
Aachen

Mehr als ein Wettbewerb: Mitmachen, entdecken, ausprobieren


Rund um das Finale wartete ein buntes Rahmenprogramm auf die Besucher:innen: Die Hochschule Ruhr West (HRW) lud dazu ein, Robotik hautnah zu erleben. Die zdi-Landesgeschäftsstelle organisierte zusätzliche Mitmachangebote wie eine Schnitzeljagd rund um den Wettbewerb und ein MINT-Quiz, bei dem Wissen gefragt ist und kleine Preise locken.

Das Foto zeigt einen Roboterhund. Im Hintergrund ist eine Moderatorin zu sehen und ein Tisch mit verschiedenen Pokalen.
Die Hochschule Ruhr West hatte den Roboterhund HaRWi dabei. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel
Drei Personen stehen in einer Turnhalle an einem Tisch, auf dem Materialien für einen Robotikwettbewerb liegen. Auf Schildern steht „zdi Roboterwettbewerb Nordrhein-Westfalen“. Zwei Kinder unterhalten sich mit einem Erwachsenen.
Beim MINT-Quiz konnten die Teilnehmenden kleine Roboter gewinnen. Foto: zdi.NRW | Caroline Seidel

So entsteht ein Tag, der weit über den eigentlichen Wettbewerb hinausgeht und die Faszination von Technik erlebbar macht.

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