Die Spannung liegt spürbar in der Luft, als sich die Teams ein letztes Mal über ihre Roboter beugen. Programme werden geprüft, ein letzter Probedurchlauf. Dann geht es los.
Beim großen Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 treffen die besten Teams aus NRW aufeinander – und schicken ihre selbst gebauten Roboter auf eine Reise durch das Weltall. Unter dem Motto „zdi-Space Adventures“ navigieren sie über die Wettkampfmatte, lösen Aufgaben auf fernen Planeten und meistern Herausforderungen auf der Raumstation.
Das passt perfekt zum diesjährigen Jahresthema von zdi.NRW: „Mission All“. Denn hier geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Frage, wie möglichst viele junge Menschen Teil dieser Mission werden können.

Teamgeist, Technik und Zukunft
Was das Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 besonders macht: Die Teams zeigen, wie viel Kreativität, Teamarbeit und Durchhaltevermögen in ihren Projekten steckt. Viele von ihnen haben monatelang gearbeitet, ausprobiert und verbessert – und wachsen am Finaltag über sich hinaus.
Die Aufgaben haben dabei in diesem Jahr einen klaren Bezug zur Raumfahrt: Zunächst noch auf der Erde machen die Roboter eine Rakete startbereit und sorgen dafür, dass ein Schulbus voller Schüler:innen einen besonderen außerschulischen Lernort erreichen kann: Eine Sternwarte.
Was eine Sternwarte zu einem so besonderen Lernort macht, könnt Ihr bei MINTspiriert! – der zdi-Podcast mit Marianne Langener von der Westfälischen Volkssternwarte und Planetarium Recklinghausen nachhören!
Weiter geht es ins Weltall, wo Trümmerteile eingesammelt werden und mit Satelliten kommuniziert wird. In der Raumstation stellen die Roboter Umweltbeobachtungen an und führen Experimente in der Schwerelosigkeit durch. Schließlich wird ein Rover auf einen fremden Planeten gebracht und Proben gesammelt. Die Aufgaben spiegeln gut die aktuellen Herausforderungen in der Raumfahrt wieder.




Teamgeist und Kreativität machen die Teams aus
Zwar erhalten alle Teams die gleichen Lego®-Baukästen, um ihre Roboter zu erstellen. Wie genau sie die Roboter bauen und programmieren, um die unterschiedlichen Herausforderungen zu meistern, ist ihnen überlassen. Entsprechend unterschiedliche Herangehensweisen gibt es auch: von ausgeklügelten Hebel-Mechanismen bis hin zu filigranen Greifkränen.
Ein Coach betont: „Das Team macht alles selbst, wir Coaches sind da kaum involviert. Das Team hat einen eigenen Schlüssel zum Robotik-Raum der Schule und kann dort selbstständig tüfteln. Die haben sogar freiwillig ihre Pfingsferien dort verbracht!”
Wie viel Leidenschaft die Teams mit zum Wettbewerb bringen sieht man auch an den engagierten Unterstützer:innen, die die Zweierteams an den Matten anfeuern und mitfiebern.


Das sind die Gewinner:innen 2026
Ein besonderer Moment des Tages ist die feierliche Sieger:innenehrung: Die Preise werden von Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, überreicht. Sie würdigt das Engagement der Teams und betont in ihren Worten, wie wichtig solche Wettbewerbe sind, um junge Menschen für Zukunftsthemen zu begeistern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.
Grundschulen
1. Platz

RoBots
KGS Rochusschule
Bonn
2. Platz

Droidenkids
Grundschule Josef
Paderborn
3. Platz

M1N1C0D3S
AHF Grundschule
Lage
Weiterführende Schulen
1. Platz

Elektrokarategranatäpfel
Aloisiuskolleg
Bonn
2. Platz

Couven Bots III
Couven Gymnasium
Aachen
3. Platz

Couven Bots II
Couven Gymnasium
Aachen
Mehr als ein Wettbewerb: Mitmachen, entdecken, ausprobieren
Rund um das Finale wartete ein buntes Rahmenprogramm auf die Besucher:innen: Die Hochschule Ruhr West (HRW) lud dazu ein, Robotik hautnah zu erleben. Die zdi-Landesgeschäftsstelle organisierte zusätzliche Mitmachangebote wie eine Schnitzeljagd rund um den Wettbewerb und ein MINT-Quiz, bei dem Wissen gefragt ist und kleine Preise locken.


So entsteht ein Tag, der weit über den eigentlichen Wettbewerb hinausgeht und die Faszination von Technik erlebbar macht.