KReateFuture 2022: Wie Schüler:innen und Wissenschaftler:innen gemeinsam Ideen für die Zukunft entwickeln

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr das Youth Science Camp KReateFuture statt. Rund 60 Krefelder Schüler:innen konnten sich mit Expert:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft über Themen wie Ethik, Sicherheit und Nachhaltigkeit austauschen. Im Anschluss konnten die Schüler:innen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ihre konkreten Ideen in Arbeitsgruppen ausarbeiten. In einem kurzen Pitch wurden die Ideen einer Jury aus Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt.

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KReateFuture startete mit einer Reihe von Impulsreferaten: Abgedeckt wurden die Themen „Ethik und künstliche Intelligenz“, „IT-Sicherheit und Digitalisierung“ und „Zukunft der Arbeit“. Nach einer Vorstellung der beteiligten Unternehmen konnten die Schüler:innen gemeinsam Themen und Ideen entwickeln. Diese wurden dann während des fünfstündigen Hackathons in Arbeitsgruppen bearbeitet.

Für mich ist vor allem das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig, weil ich finde, dass gerade die Jugend etwas ändern kann. (…) Ich finde es gut, dass man eigene Ideen entwickeln kann, die dabei helfen können, die Stadt Krefeld grüner zu gestalten und etwas zu ändern.

Greta, Schülerin am Ricarda-Huch-Gymnasium Krefeld

Schüler:innen bringen kreative Ideen ein

Elf Gruppen präsentierten ihre Ideen am Ende der Jury von KReateFuture. Eine dieser Ideen beschäftigt sich mit Dach- und Wandbegrünung und der konkreten Umsetzung in Krefeld. Die Gruppe von Schülerin Nugul entwickelte die Idee zu einer App, mit der sich verschiedene Aspekte der Dachbegrünung steuern lassen könnten. „Wir haben uns überlegt, was wir in diese App (…) reinnehmen können, damit man darüber auch alles steuern kann. Zum Beispiel per Knopfdruck die Pflanzen bewässern“, erklärt Nugul die Idee ihrer Gruppe.

Ein anderes Projekt ist die Robotereinheit „Smarty“. Der mit Kettenantrieb betriebene Roboter kann Straßen von Müll säubern und Blumen am Wegesrand gießen. Außerdem kann er der Polizei Auffälligkeiten, wie sich prügelnde Menschen auf der Straße, melden. Und das, ohne den Datenschutz zu verletzen.

KReateFuture in der Mediothek: (von links) Edgar Lapp (Bundesagentur für Arbeit Krefeld), Christian Rudnik (Schüler Berufskolleg Uerdingen), Evelyn Buchholz (Leiterin Mediothek), Rainer E. Becker, Meric Özil (Schüler Berufskolleg Uerdingen), Jasmin Lapp (Unternehmerschaft Niederrhein), Marleen Meyer (Krefeld Business), Berthold Stegemerten (FH Niererrhein), Gisela Klaer, Soula Tolidou (ZDI),. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann

„Je mehr Präsentationen auf die Bühne kamen, desto klarer wurde, dass Nachhaltigkeit ganz viele der Arbeitsgruppen bewegt hat: von der Umsetzung in der Schule bis hin zum Einsatz von Brennstäben aus dem Atommüll als Energiequelle“, berichtet Evelyn Buchholtz, Leiterin der Mediothek Krefeld.

Die Schüler:innen haben die Chance, auch nach der Veranstaltung an ihren Projekten weiterzuarbeiten. Unterstützt werden sie dabei von den beteiligten Unternehmen und Hochschulen.

KReateFuture ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Mediothek Krefeld mit dem zdi-Zentrum Kre-Mintec, der zdi-Geschäftsstelle, der Arbeitsagentur Krefeld, der Hochschule Niederrhein, dem Schulamt Krefeld-Zentrum für digitale Lernwelten, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld, der Unternehmerschaft Niederrhein und der Firma Roboter4Care by ShowBo-tixx.

Das Youth Science Camp KReateFuture 2022 wurde umgesetzt mit Mitteln aus der zdi-BSO-MINT-Förderung.

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