15 Jahre zdi | 2018 – Die zdi-Gurus: MINT-Erfolgsgeschichten made in NRW

Mit MINT die Welt verbessern, eine MINT-Tutorin sein oder durch zdi in die „ Höhle der Löwen”: Seit 2018 werden die Geschichten der Menschen hinter zdi. NRW in Form der zdi-Gurus festgehalten. Sie sind junge Frauen und Männer, die durch und mit zdi ihre Begeisterung für den MINT-Bereich entdeckt haben und nun diesen Enthusiasmus an den MINT-Nachwuchs weitergeben. 

zdi-Gurus sind echte
Vorbilder für die nächste Generation. Dabei kann die Rolle eines zdi-Gurus ganz unterschiedlich sein. Sie helfen als Mentorinnen und Mentoren den Teilnehmenden in zdi-Kursen oder sind Coaches, die ihr Team beim zdi-Roboterwettbewerb unterstützen. Manche von ihnen sind aber auch engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die seit vielen Jahren mit den regionalen zdi-Netzwerken zusammenarbeiten, um ihren Schüler*innen noch mehr MINT-Angebote zu ermöglichen und ihnen eine noch praxisnähere Berufs- und Studienorientierung zu bieten. Auch die Mitarbeiter*innen in zdi-Schülerlaboren und die Koordinator*innen der zdi-Netzwerke sind mit ihrem Engagement zdi-Gurus. Um die Vielfältigkeit von MINT in NRW zu zeigen und andere zu inspirieren, zeigt zdi.NRW in Form der zdi-Guru-Filme ihre Geschichten aus der zdi-Community.  

zdi-Guru Sina:

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Sina nahm regelmäßig, seit der 5. Klasse, erfolgreich an den zdi-Roboterwettbewerben teil. 2017 konnte ihr Team in der Kategorie „Robot-Game“ den ersten Platz bejubeln. Nach ihrer aktiven Karriere im Wettbewerb, blieb sie dem Schulteam der Josef-Albers-Gymnasium Bottrop als Mentorin erhalten und hilft aktuell der nächsten Generation an MINT-begeisterten Jugendlichen bei der Vorbereitung auf den WettbewerbNeben ihrer Aktivität als Mentorin, führt Sina in ihren Ferien Calliope Mini-Kurse für Grundschüler*innen durch. Außerdem engagiert sie sich im MILENA (MINT-Lehrer-Nachwuchs) Programm. 
 
Mehr über Sina erfahrt ihr im Video.

Die zdi-Community kommt zusammen: Das zdi-BarCamp

Anfang 2018 findet das zdi-Forum erstmalig im BarCamp-Format statt. Austausch, Partizipation und Vernetzung, das sind wichtige Aspekte in der Arbeit von zdi.NRW. Das BarCamp-Format bietet sich perfekt als Plattform für die zdi-Community an, um genau diese Punkte an einen Ort zu vereinen – getreu dem Motto „Voneinander lernen und Wissen miteinander teilen”.

Was macht zdi im Weltall? Wie digital ist zdi.NRW bereits und welche Chancen und Herausforderungen für die MINT-Bildung bringt das mit sich. Bei dem BarCamp 2018 hat die zdi-Community zwei Tage lang in Neuss diskutiert, zdi.NRW weitergedacht, sich ausgetauscht und vernetzt. 

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zdi.NRW organisiert das landesweite zdi-Forum in regelmäßigen Abständen. Auch im Jahre 2019 wurde das zdi-Forum im BarCampFormat für die zdi-Community organisiert. 

Mehr zum Thema zdi-BarCamp und zdi-Forum hier: https://www.zdi-portal.de/zdi-forum/

Lernwerkstatt Rheine  

Die Lernwerkstatt am Berufskolleg ist von Schulministerin Yvonne Gebauer und Klaus Kaiser, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, offiziell 2018 eröffnet wordenIm zdi-Schülerlabor können Jugendliche ab sofort moderne Geräte nutzen und die Fertigung eines Produkts nach dem aktuellen Industriestandard 4.0. erleben. Bei der Finanzierung des zdi-Schülerlabors handelt es sich um eine 50-prozentige Kofinanzierung aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und aus Mitteln des Schulträgers, der Kreis Steinfurt, das eine Investitionssumme von ca. 1,6 Mio. € umfasst. 

Mehr über die Eröffnung der Lernwerkstatt erfahren.

Jonas Kammering ist Lehramtstudent und seit 2018 als Dozent der Lernwerkstatt aktiv. Im Gespräch mit der zdi-LGS erzählt Jonas, was ihn dazu motiviert,  jungen Schüler*innen den MINT-Bereich näher zu bringen und was das Besondere an der Lernwerkstatt in Rheine ist. 

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Hallo Jonas, was genau studierst du? 

Ich studiere Informationstechnik und Mathematik auf Berufsschullehramt. Zu meiner Anfangszeit in der Lernwerkstatt war ich im Bachelor, seit einem Jahr etwa bin ich im Master. 

 

Wie bist du auf ein Lehramtstudium gekommen? 

Nach dem Abitur habe ich erst ein duales Studium bei der Telekom abgeschlossen. Das Studium war zwar sehr interessant und ich wusste, dass ich im InformatikBereich grundsätzlich gut aufgehoben bin. Jedoch wollte ich nicht für die weiteren 40 Jahre im IT-Projektmanagement arbeiten. 

Bereits früher habe ich Nachhilfe gegeben, Kindertraining vorbereitet und Jugendgruppen betreut. So kam ich auf die Idee mein Hobby mit meinem Beruf zu verknüpfen. Die letzte Überlegung war dann nur noch, welches mein zweites Fach im Lehramt wird. 

 

Was für ein Konzept verfolgt die Lernwerkstatt? 

„Die Lernwerkstatt setzt sich als klares Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, ohne in die Arbeit einzugreifen. Hier haben die Lernenden Möglichkeiten sich aktiv in einem professionellen Umfeld auszuprobieren und einen Tag in der Industrie 4.0 zu erleben. 

Motivation entsteht durch den Freiraum, den die Kinder im Laufe des Tages erfahren. Große Maschinen und automatisierte Roboter sorgen für den Wow-Effekt, sodass sich jeder einen Eindruck über die Zukunft der Industrie in Deutschland machen kann. 

Ziel des Tages ist es, den SuS in ihrer Berufswahl zu helfen. Einen technischen Beruf attraktiver zu gestalten oder erst ins Augenmerk zu rücken. Selbst wenn ein Teilnehmer am Ende des Tages sagt, ein technischer Beruf kommt nicht für ihn in Frage, so ist auch diese Erkenntnis, eine wichtige.“ 

 

Warum ist es für dich wichtig, als Dozent dein Wissen weiterzutragen? 

Mein persönliches berufliches Wissen findet in der Lernwerkstatt in Rheine relativ wenig Anwendung. Dies liegt an der geringen Überschneidung zwischen zdi-Labor und meinen beruflichen Erfahrungen. 

Vor allem im didaktischen Bereich möchte ich mein Wissen anwenden. z.B. durch Motivations-/ und Förderung der Autonomität. 

 

Warum liegt dir der MINT-Bereich am Herzen? 

„Darüber habe ich mir noch nie so speziell Gedanken gemacht. Anfangs war es wohl ein persönliches Interesse. Schon in der Schule habe ich mich in den MINT Fächern wohl gefühlt. Mittlerweile sind es verschiedene Dinge, die Vielseitigkeit von Informatik und Mathematik zum Beispiel. Der ständige rasende Wandel in der IT ist ein weiterer Aspekt, der das Fach interessant hält. 

Am Berufskolleg in Rheine kann ich ergänzen, das Kollegium. Vor allem mit dem MINTTeam, fühle ich mich zusammengeschweißt und hoffe auch mein Referendariat an der Schule durchführen zu können.“ 

Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute!

EFRE.zdi • Beispiel aus der Region Kreis Mettmann

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