1. Advent | CO2-Ampeln für Schulen – Berufs- und Studienorientierung

Aus der Wissenschaft in die Schule – zdi macht es möglich. Aktuell laufen an mehreren Standorten in NRW Berufs- und Studienorientierungskurse, die aktueller nicht sein könnten. Die Jugendlichen lernen dort, CO2-Ampeln für die Klasse zu bauen – und erfahren gleichzeitig zahlreiche Hintergründe zu Berufen und Studiengängen in der Elektro- und Informationstechnik, aber auch in der Umwelt- und Automatisierungstechnik.

Wie schnell die zdi-Community mit ihren außerschulischen Angeboten auf aktuelle Ereignisse reagiert, zeigen die derzeitigen Kurse zum Thema „CO2-Ampel für Klassenzimmer“. Als offene Bauanleitung hat die Hochschule Trier eine „CO2-Ampel“ entwickelt. Schnell haben sich zdi-Netzwerke mit dieser Bauanleitung befasst und dank des Förderprogramms zdi-BSO-MINT entsprechende Kurse anbieten können. 

Die vertiefte Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich ist seit Jahren ein fester Bestandteil in zdi-Netzwerken und zdi-Schülerlaboren. So konnte in diesem Jahr eine Gruppe geehrt werden, aus der der 400.000ste Teilnehmende des zdi-BSO-MINT-Programms stammt. Dank der guten Strukturen in NRW ist es möglich, schnell und unkompliziert außerschulische Projekte zu realisieren. Im Fall der CO2-Ampeln profitieren alle Seiten: Die Jugendlichen lernen etwas über MINT-Berufe und -Studiengänge, Unternehmen können sich als mögliche Arbeitgeber platzieren – und die Schulen profitieren von den gebauten Messgeräten in der Pandemie.

Drei Angebote sollen hier exemplarisch vorgestellt werden.

LNU-Frechen baut Ampel in Herbstferien

In den Herbstferien hat eine Gruppe von Oberstufenschüler*innen ein Projekt zum Bau von CO2-Ampeln geplant und umgesetzt. Auf Initiative von zwei Schülerinnen hat der Informatiklehrer sowie das zdi-Zentrum LNU Frechen das Projekt unterstützt. Nun geht es darum, die Sensoren noch besser zu kalibrieren. Hier geht es zum zdi-Zentrum.

In Lippe entwickeln die Jugendlichen selbst

Nicht nur das Nachbauen, sondern das „Selbst-Entwickeln“ der Sensorik ist Thema des Kurses im zdi-Zentrum Lippe.MINT. Um die Teilnehmer*innen zu befähigen, Sensoren auszuwählen, einzustellen und zu kalibrieren, leiten ein Automatisierungstechniker und ein Informatiker den aktuellen Hybridkurs (online & vor Ort). Ziel ist es, die Messgeräte per Internet zu verbinden, damit beispielsweise der Hausmeister einer Schule einen Überblick über alle Räume hat – und gezielt darum bitten kann, zu lüften. Hier geht es zum zdi-Zentrum.

Im Makerspace in Krefeld werden Bauteile hergestellt

Der Makerspace der Hochschule Niederrhein und das zdi-Zentrum KreMINTec haben gemeinsam ebenfalls einen zwölfstündigen Kurs für Jugendliche entwickelt. Der Kurs verbindet handwerkliches Geschick im Umgang mit Umweltsensoren sowie elektronischen Bauteilen mit Grundlagen der Programmierung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Bausatz, z. B. auch im Makerspace hergestellten gelaserten Holzteilen, elektronischen Komponenten und Kabeln etc. Jedes Bauteil wird in die Hand genommen, untersucht und die Funktionsweise erklärt. Danach werden die Bauteile miteinander verbunden. Im zweiten Schritt werden die Bauteile Stück für Stück in Betrieb genommen – bis die fertige CO2-Ampel funktionsfähig in Betrieb genommen wird. Mehr technische Gebiete lassen sich in 12 Stunden Kursdauer nicht darstellen, ist die Meinung des Organisatorenteams. Hier geht’s zum Makerspace.

15 Jahre zdi | Alles rund um zdi-BSO-MINT – Berufs- und Studienorientierung bei zdi.NRW

Mehr als 400.000 Jugendliche erreicht

zdi.NRW hat ein besonderes Jubiläum gefeiert: Beim zdi-Netzwerk Gelsenkirchen wurden zwei Schülerinnen und ein Schüler stellvertretend für ihren Projektkurs als 400.000ste Teilnehmer*innen des zdi-BSO-MINT-Programms geehrt. Ein Grund für uns, ein bisschen mehr über das Programm zur vertieften Berufs- und Studienorientierung zu erzählen. Zum Beitrag.

Das Förderprogramm zdi-BSO-MINT

Was steckt hinter dem Förderprogramm? Warum lohnt sich bei der Kurskonzeption ein Blick über den Tellerrand? Und wie schnell können die Fördergelder fließen? Heinz Stöckemann von der zdi-Landesgeschäftsstelle liefert die Antworten im Interview.

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